Fr

27

Mai

2011

Aua!

Ursachen von Schmerzen:

 

Karies

 

Die Gründe für Zahnschmerzen können vielfältig sein. Meist jedoch liegt eine Entzündung des Zahnnervs vor, die durch Karies hervorgerufen wird.


Ursachen hierfür sind manglende Zahnhygiene, häufiger Konsum von Süßigkeiten und auch diverste Krankheiten, wie z.B.: Diabetes.


Zu Beginnt bemerkt man eine Karies nicht. Erst mit dem Auftreten der Zahnschmerzen stellt sich bei den meisten Patienten die Frage: Habe ich Karies? In diesem Stadium ist die Karies jedoch meist schon fortgeschritten und muss großflächig aufgebohrt werden.

 

Halbjährliche Kontrolluntersuchungen durch den Zahnarzt verhindern eine Ausbreitung des Karies und anderen Zahnerkrankungen.

 

 

Sensibilität

 

Viele Menschen leiden generell unter empfindlichen Zähnen. Meistens äußert sich diese Sensibilität am Auftreten von Schmerzen beim Konsum von heißen, kalten und süßen Speisen.

Verursacht wird dies meistens durch freiliegende Zahnhälse. Diese leiten Impulse direkt an den Zahnnerv weiter und es entstehen Zahnschmerzen.

Meistens hilft eine vom Zahnarzt empfohlene Zahncreme. Ist jedoch Zahnhalskaries aufgetreten, sollte dieser mit einer Behandlung beim Zahnarzt beseitigt werden.

 

 

Was tun bei Schmerzen?

 

Bei auftretenden Zahnschmerzen ist es ratsam, nicht zu lange zu warten und einen Zahnarzt aufzusuchen. Durch den zahnärztlichen Eingriff kann eine Schmerzlinderung eintreten und weiteren Schmerzen vorgebeugt werden. Machen sie sich deshalb zeitig einen Termin.

 

Falls eine längere Wartezeit auftreten sollte, kann mit Hilfe bestimmter Schmerzmittel aus der Apotheke kurzzeitig abhilfe geschaffen werden. Bei einer geschwollenen Backe hilft auch eine Kältepackung.

 

Lassen Sie sich von unserem Praxisteam beraten. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Fr

27

Mai

2011

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Unter einer professionellen Zahnreinigung, auch PZR genannt, versteht man eine professionelle, von Prophylaxe-Helfern/innen durchgeführte Reinigung der Zähne, die ein Mensch ohne Hilfe nicht erreichen kann.

 

 

Wozu eine PZR?

 

Im Laufe der Zeit bildet sich an den Zähnen ein Belag, der auch Biofilm genannt wird. Dieser Belag enthält eine große Anzahl an Bakterien. Durch die von den Bakterien ausgeschiedenen aggressiven Substanzen entwickeln sich Zahnschäden, Zahnfleischblutungen und auch Parodontitis. Meist sitzen diese Bakterien in Zwischenräumen, die ein Mensch im täglichen Ablauf des Zähneputzens nicht erreichen kann.

 

Auch das reinigen des Gebisses mit einer PZR ist von großer Bedeutung. Durch das Tragen eines Gebisses bildet sich das Zahnfleisch zurück. Ein optimaler Boden für die Bakterien entsteht.

 

 

Wie oft sollte man eine PZR durchführen lassen?

 

Der deutsche Zahnärzteverband empfiehlt eine professionelle Reinigung alle 6 bis 12 Monate.

Die tatsächliche Häufigkeit hängt jedoch vom Zustand des jeweiligen Patienten ab. Bildet sich beim Patienten häufig Zahnstein, wird die PZR in kürzeren Abständen empfohlen.

 

 

Wie wird eine PZR durchgeführt?

 

Eine PZR wird im Regelfall von fortgebildetem Personal (Prophylaxe-Helfer/in) durchgeführt.

Eine PZR umfasst die vollständige Entfernung von Zahnbelägen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Auch wird unterhalb des Zahnfleisches gereinigt. Mit einer regulären Zahnbrüste ist dieser Teil nicht zu erreichen.

Durchgeführt wird eine PZR mit Handinstrumenten, wie Schleifpapier, Bürstchen, Zahnseide, etc. und auch mit Ultraschallgeräten.

Etvaige Verfärbungen oder Ablagerungen werden mit einem Pulverstrahl (Air-Flow) entfernt und anschließend mit einem rotierenden Gummikelch und einer abtragenden Paste poliert. Somit wird eine Neuanhalfung schädlicher Bakterien drastisch erschwert. Abschließend wird zum Schutz des Zahnschmelzes ein Fluoridlack angewendet.

 

 

Bei Fragen hilft Ihnen unser Praxisteam gerne weiter.

Fr

27

Mai

2011

Richtige Mundhygiene

Richtige Mundhygiene mit Tipps vom Zahnarzt!


 

Zähneputzen. Wann und wie oft?

 

Zähneputzen sollte man mindestens zweimal täglich. Morgens: nach dem Frühstück. Abends: vor dem Schlafengehen.

Für eine schnelle Neutralisierung schädlicher Säuren sorgen zuckerfreie Kaugummis, die den Speichelfluss anregen. Allerdings sollten diese das Zähneputzen nicht ersetzen.

 

 

Das geeignete "Werkzeug" ist von Bedeutung!

 

Optimal sind elektrische Zahnbürsten. Diese reinigen effektiver.

Meistens entsteht Karies jedoch in den Zwischenräumen. Eine gewöhnliche Zahnbürste gewährleistet die Reinigung der Zwischenzahnräume leider nicht. Verwenden Sie daher täglich Zahnseide oder Interdentalbürstchen.

Unsere Prophylaxe-Assistentinnen können Ihnen bei Fragen weiterhelfen!

 

 

Wie oft sollte die Zahnbürste gewechselt werden?

 

Da sich zwischen den Borsten einer Zahnbürste allerlei Keime bilden, sollten Sie ihre Zahnbürste alle sechs bis acht Wochen wechseln. Auch brechen und verbiegen die Borsten mit der Zeit. Die Reinigungskraft geht somit verloren. Die Gefahr, Ihr Zahnfleisch zu verletzten steigt ebenfalls.

 

 

Richtiges Zähneputzen.

 

Wie allgemein bekannt ist, führt schlechte Zahnpflege zu Karies und verschiedenen Munderkrankungen. Doch auch die falsche "Technik" mit falschen "Werkzeugen" führt über einen langen Zeitraum zum Abbau und zur Beschädigung des Zahnschmelzes

Vermeiden Sie beim Zähneputzen vor allem die reinen Horizontalbewegungen der Zahnbürste bei zusammengebissenen Zähnen. Geeignet sind Putzbewegungen der Bürste vom Zahnfleisch (rot) zum Zahn (weiß) und kreisende Zahnbürstenbewegungen.